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Talich Quartett

© Radek Kalhous

Talich Quartett

Das Talich Quartett, eine böhmische Seele…

 

„Das Konservatorium Europas“… So nannte man einst Böhmen. Im Herzen Mitteleuropas widmete sich ein ganzes Volk der Musik. Im 19. Jahrhundert, als sich die tschechischen Musiker als ebenso große Komponisten wie Interpreten herausstellten, schufen sie ein Repertoire voller Traditionen, dessen Leidenschaft von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

 

Der fantastische Dirigent Václav Talich wurde im darauffolgenden Jahrhundert einer der prominentesten mitteleuropäischen Künstler. Talichs Neffe Jan gründete das nach ihm benannte Quartett, das 1975 zum Kammerensemble der Tschechischen Philharmonie wurde. Dank dieser Auszeichnung erlangte es schnell weltweite Anerkennung. Frankreich wurde seine zweite Heimat, und beim Label Calliope spielte es einige der großen Diskografiereferenzen ein, von Mozart bis Janáček. Nun führt La Dolce Volta das aufregende Abenteuer weiter.

 

Obwohl die Bögen die Hände gewechselt haben, offenbart die Persönlichkeit des Ensembles seit einem halben Jahrhundert einen Stil von Dauer: spontane Ausdruckskraft, genüssliche Unvorhersehbarkeit der Intonationen, treffende Akzentuierungen populärer Rhythmen, absolute Präzision und zugleich ein Gefühl wundersamer Fragilität. In all den Jahren ist das Talich Quartett der Botschafter einer fantastischen Musikgeschichte geblieben, genährt von der Erinnerung an Böhmische Gebirgsbäche und Schlösser, von Märchen und Legenden, von den Leidenschaften eines tschechischen Volks, längst bevor es nach dem Ersten Weltkrieg eine Nation wurde. Die Platten des mehrfach ausgezeichneten Quartetts gleichen seiner Interpretation von Janáčeks Zweitem Streichquartett „Intime Briefe“: das bezauberndste musikalische Gespräch.

Diskographie

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