LDV153.7

81 ANDRÉ ISOIR Die Leidenschaft für die materielle Umsetzung schlug sich auch im Bereich des Klanges nieder. In der zweiten Phase seiner Gesamteinspielung brachte er sich am Ende der achtziger Jahre zu hundert Prozent bei den Tonaufnahmen Igor Kirkwoods ein und wurde, was die Positionierung der Mikros angeht, sehr anspruchsvoll. Sein unfehlbares Gehör wirkte Wunder. Er veränderte die Aufstellungen so lange, bis er „von der Orgelpfeife den Klang von Rohr und Öffnung“ fand. Immer war er auf der Suche nach dem idealen Einsatzort der Mikrofone. Das Ergebnis dieser Suche ist schlicht phänomenal!

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