LDV134

QUATUOR HERMÈS 27 Wie kam es zu dem Album, das eines von Mozarts Streichquartetten, 1783 in Wien komponiert und Haydn gewidmet, Werken von Webern und Korngold aus dem 20. Jahrhundert gegenüberstellt? Die großen Wiener Klassiker bilden die Basis des Streichquartettrepertoires. Die regelmäßige Rückkehr zu diesem erscheint uns wesentlich. Wir zögerten zwischen Haydn und Beethoven, aber haben uns für diese neue Aufnahme letztendlich für Mozart entschieden. Wir haben viel Zeit mit diesem Komponisten verbracht – kürzlich in Begleitung des Pianisten Kit Armstrong, – und sein Streichquartett d-Moll gehört zu unseren Lieblingswerken. So wurde es zum Kern des Programms, das wir unter das Motto „Wien“ stellen und vielseitig gestalten wollten. Während sich unsere vorherigen Alben um einen einzigen Komponisten oder Stil drehten, war die Idee hier, dem Wesen unserer Konzerte näherzukommen, bei denen wir gern Parallelen zwischen Stücken aus verschiedenen Epochen ziehen. Da Webern und Korngold ebenfalls die Wiener Seele verkörpern und sich dem Mozartschen Erbe verbunden zeigten, schien es uns logisch, sie ins Projekt aufzunehmen.

RkJQdWJsaXNoZXIy OTAwOTQx